Die Geschichte des KSC - Kissing

50 Jahre Sportgeschichte
Für den Chronisten ist es gewiß nicht leicht, alle Ereignisse und Erfolge in der bewegten Vergangenheit des Vereins „Revue passieren zu lassen" und in diesem Zusammenhang die Verdienste der ehrenamtlichen Funktionäre, Betreuer sowie der vielen Helfer, Gönner und auch Sportler bei der Aufbauarbeit gerecht zu würdigen. Nur Einen unter den Vielen zu vergessen, wäre unverzeihlich.
Deshalb - und in Anbetracht der "Rückbesinnung" in einzelnen Abteilungsbeiträgen sollen nur die wesentlichen Entwicklungsschritte-, Daten- und Vorgänge in Kurzform aufgezeigt werden.

1946 gründeten 44 Fußballbegeisterte den FC Kissing. Der damals mit bescheidenen Mitteln selbst ausgebaute - etwas schmale, dafür aber relativ lange - Platz lag im Bereich Blumenstraße. Der Ball sollte dort nicht lange rollen, denn bereits im Frühjahr 1948 bot die Gemeinde eine Kiesgrube an der Kalkofenstraße an, die mit viel Fleiß, Schweiß und Sand zu einer für die damalige Zeit akzeptablen Anlage ausgebaut wurde. Trotz währungsreformbedingter Not schafft die Sportgemeinschaft im gleichen Jahr eine Sportbaracke (Leichtbauweise) mit 3 x 5 m.                            

 

Einer Kraterlandschaft ähnlich: Die Sportanlage an der Kalkofenstraße in der jahrelangen Aus- und Umbauphase. Im dunklen Trikot die KSC-Spieler Manfred Herz, Hans Walkmann und Eddi Zitzenzieher.

1950 Die Handballabteilung wird von etwa 25 Idealisten ins Leben gerufen. Der Spielbetrieb sowohl bei Fuß- als auch Handball weitet sich aus. Senioren-, Jugend- und Schülermannschaften müssen 1952 mit dem Ausweichplatz in Nähe der St. Bernhard-Kirche vorlieb nehmen, bis die Rasenanlage an der Kalkofenstraße 1954 „erstklassig" bespielbar ist.
1955 Baubeginn des Sportheims (massiv); 1956 reißt der Sturm das Dach vom Rohbau. Die finanziellen Mittel sind erschöpft - auch sportlich kommt Krisenstimmung auf. Der Club kämpft ums Oberleben!
1957 Gemeinschaftsgeist und Freude am Sport führen Abteilungen, Mannschaften und Mitglieder wieder zusammen. Zum Jahresbeginn 1960 zählt der FC-Kissing 205 Mitglieder. Sportliche Erfolge stellen sich ein.
1966 Ausbau der Sportanlage
1967 Umbenennung des FC Kissing in KSC - Kissinger Sportclub eV., notwendig im Hinblick auf die Vereinigung mehrerer Sportdisziplinen und -arten im Club und richtige Darstellung nach außen
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1987 Fitness und Kraftsport entsteht. Die zweitjüngste Abteilung erfreut sich sehr schnell einer ebenfalls positiven Mitgliederentwicklung. Durch gezieltes Training, individuelle Aufbauprogramme und Übungsprinzipien lassen sich physische und psychische Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit erheblich verbessern. Freude an der Bewegung und Fitnessbestreben führen Jung und Alt sowie auch aktiver Sportler gleichermaßen zu unseren geschulten Übungsleitern und an gelenkschonende Bewegungsmaschinen und -geräte in den Paartalhallenkraftraum.
1988 Die notwendige Hauptspielfeld-Sanierung - Stadion (Entwässerung, Einsandung, Neueinsaat etc.) wird mit einem Sportfest am 9. 10. und 11.09. abgeschlossen. Der Verein zählt nunmehr bereits rd. 1 800 Mitglieder.
1989 Schließlich erfolgt mit Karate die letzte Abteilungsgründung in der bisherigen Vereinsära. Es ist eine Kampfkunst zur waffenlosen, hochwirksamen Selbstverteidigung, bei der nicht nur Arme und Beine trainiert, sondern in gleicher Weise Konzentrationsfähigkeit, Reaktion, Reflexe und Willenskraft geschult bzw. entwickelt werden mit dem Ziel, die Technik kontrolliert, präzise und mit maximaler Kraft auf das Abwehrziel zu richten.

Unter dem Dach des Hauptvereins haben sich bislang 11 Abteilungen etabliert. Die Zahl der Vereinsangehörigen (Mitglieder) ist per 01.01.1996 auf 2 057 angewachsen.
Ein Großverein mit abgegrenzten Organisationseinheiten, Abteilungen und Untergruppierungen bedarf klarer Funktionsregelungen bzw. Geschäftsverteilungspläne sowie des Einsatzes moderner Technik wie PC's und sonstiger Kommunikationsmittel. Organisation, Transparenz und Kontrolle sind dabei sicherlich wichtig und unentbehrlich. Primäre Voraussetzung für unseren Sport, seine vielfältigen Disziplinen und Aktivitäten, die Freizeitgestaltung und ein geselliges Zusammenleben sind jedoch nach wie vor Interesse, Engagement, gegenseitige Unterstützung und der "gute Geist" vieler.
Ohne die Unterstützung der Gemeinde, des Landkreises, BLSV, von Vereinsfunktionären, Betreuern, Mitgliedern und vielen Freunden und Gönnern wäre das bisher Erreichte - worauf der KSC heute stolz sein kann - nicht möglich gewesen. Ihnen allen gebührt aufrichtiger Dank. Dieses Miteinander sollte uns Zuversicht für die Zukunft geben.
Harry Klett
PS: Die Zukunft hat bereits begonnen - ausgehend von der Ist-Bilanz mit Aktions- und Leistungsdaten sind in der folgenden Dokumentation auch die Entwicklungsperspektiven des Clubs kurz aufgezeigt.

Geschichte

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